In den aktuellen tageszeitungen macht sich schön langsam vor dem hintergrund der griechischen krise so etwas wie weltuntergangsstimmung breit; es ist viel von staatspleiten, einem rückfall in die rezession und einem drohenden auseinanderbrechen der europäischen union die rede.
Den interessantesten Beitrag habe ich in der morgigen "Presse" gefunden, einer renommierten österreichischen tageszeitung:
Nein. Zumindest nicht in den nächsten Jahren.
Europa bemüht sich derzeit nach Kräften, wahrscheinlich wegen des großen Erfolges, die japanische Fiskal- und Geldpolitik der letzten zwei Jahrzehnte zu kopieren. Daher nehme ich an, daß auch das Ergebnis ähnlich sein wird: Steigende Schulden, steigende Geldmenge, Null Zinsen, Wachstum im Promillebereich.
Bevor sie in die Eurozone kommt, wird die Hyperinflation einen längeren Aufenthalt in den USA einlegen. Die haben noch mehr Schulden, Negativzinsen, drucken Geld wie blöde, verschulden sich bei ihrer Zentralbank, beschenken Reiche und Militär, leisten sich seit Jahrzehnten ein dickes Handelsbilanzdefizit und auch die Bürger sind im Geld ausgeben (was sie nicht haben) noch sehr viel besser als die Griechen, va. jetzt, da sie anders als die Griechen noch bekloppte Gläubiger finden und der Präsident an Konjunkturprogrammmärchen glaubt.
Warten wir einfach mal das Euro-Bashing ab, bei dem ja jetzt neben den USA und England sogar afrikanische Staaten, Indien und Brasilien mitmachen. Irgendwann werden die und diverse Hedgefonds müde und suchen sich das nächste Opfer.
In den nächsten Wochen finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen sind Märkte aufgesetzt worden:
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