Berlin-kleine Parteien

Beiträge 21 - 30 von 32
  • RE: Berlin-kleine Parteien

    chessy, 22.07.2011 09:35, Antwort auf #20
    #21

    Auch für die Grauen gibt es ernüchternde Aussagen:

    Der Bundeswahlleiter hat sich erklärt
    Es ist offiziell. Der Bundeswahlleiter hat auf unsere Anfrage hin erklärt das die Partei DIE GRAUEN Graue Panther aufgelöst ist.

    http://www.diegrauen-spandau.de/

    Warum die Partei gleich aufgelöst werden musste, ist mir unklar. Ein einfaches Nicht-Zulassen hätte doch schon gereicht, um mein Depot zu ruinieren ... Cry

  • RE: Berlin-kleine Parteien

    thomas24, 22.07.2011 14:18, Antwort auf #21
    #22

    Jetzt liegt tatsächlich die Neue Liste des Berliner Wahlamtes vor

    http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/be2011/presse/20110722.pdf

    Die Angaben scheinen gegenüber der Liste vom 13.7. nicht abzuweichen, so dass auch keine Partei Grund

    hätte, Widerspruch zu erheben. Im Sinne einer guten Prognose sollten Graue, Violette, Freie und RRP nicht

    nur endlich entfernt werden, sondern es wäre auch wünschenswert, wenn bei "Familie" vor dem Handel eine

    Warnung erscheinen würde, dass diese "nur in einem Berliner Wahlbezirk antritt" und bei APPD "nicht in allen

    Wahlbezirken". Aber ist wahrscheinlich viel Arbeit oder geht es hier darum andere übers Ohr zu hauen?

  • RE: Berlin-kleine Parteien

    Impfen, 22.07.2011 18:25, Antwort auf #21
    #23

    Auch für die Grauen gibt es ernüchternde Aussagen:

    Der Bundeswahlleiter hat sich erklärt
    Es ist offiziell. Der Bundeswahlleiter hat auf unsere Anfrage hin erklärt das die Partei DIE GRAUEN Graue Panther aufgelöst ist.

    http://www.diegrauen-spandau.de/

    Warum die Partei gleich aufgelöst werden musste, ist mir unklar. Ein einfaches Nicht-Zulassen hätte doch schon gereicht, um mein Depot zu ruinieren ... Cry

    Wenn ich das richtig verstehe, erfolgte die Auflösung wohl bereits 2008. Gott, sind wir aktuell. Will ja jetzt nicht lästernd fragen, ob denen die Mitglieder weggestorben sind. Aber wenn ich mir die Damen und Herren von CDU, SPD und Grünen ansehe, frag ich mich, wozu es neben denen noch eine Partei DIE GRAUEN geben sollte. Deren Klientel scheint völlig in diesen Parteien assimiliert. Rühmliche Ausnahme ist da die FDP. Die schaffens auch mit jungen Leuten alt auszusehen....

  • RE: Berlin-kleine Parteien

    chessy, 23.07.2011 10:54, Antwort auf #23
    #24

    Wenn ich das richtig verstehe, erfolgte die Auflösung wohl bereits 2008. Gott, sind wir aktuell. Will ja jetzt nicht lästernd fragen, ob denen die Mitglieder weggestorben sind. Aber wenn ich mir die Damen und Herren von CDU, SPD und Grünen ansehe, frag ich mich, wozu es neben denen noch eine Partei DIE GRAUEN geben sollte. Deren Klientel scheint völlig in diesen Parteien assimiliert. Rühmliche Ausnahme ist da die FDP. Die schaffens auch mit jungen Leuten alt auszusehen....

    Wie immer schafft Wikipedia Aufklärung:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grauen_%E2%80%93_Graue_Panther

    Demnach erfolgt die Auflösung der Partei mit Wirkung vom 29.03.2008 aufgrund einer Spendenaffaire. Ja was, Auflösung wegen einer Spendenaffaire? Da gäbe es ja heute kaum noch Parteien im Bundestag. Es müssen andere Gründe vorliegen. Vielleicht schafft ja die Parteiprogrammatik Aufschluss:

    Die Grauen verstanden sich als Generationenpartei. Ihr Motto war „Jung und Alt gemeinsam“.

    Gähn, wird ja schon durch die FDP abgedeckt - vielleicht mit dem Zusatz: "gegeneinander".

    Sie forderten eine Mindestrente ab 65

    Eine uralte Forderung der SPD, die diese in Oppositionszeiten gerne propagiert.

    Weitere Forderungen waren die Förderung alternativer Energien [wikipedia.org] und Maßnahmen für den Erhalt von landwirtschaftlichen Betrieben. Die Partei setzte sich zudem für einen verstärkten Schutz der Umwelt [wikipedia.org] ein.

    Wird fälschlich den Grünen zugeschrieben, sind aber nachweislich ureigenste Forderungen der CDU!

    Würde also nahelegen, dass die Partei überflüssig war, weil sich ihr Programm mit allen anderen Parteien überschnitt. Aber ist das wirklich ein Grund? Gibt es nicht Stimmen, die behaupten, alle etablierten Parteien verfolgten im Grunde dieselbe Politik?

    Nein! Der wahre Grund für die Auflösung der Grauen war ein besonders niederträchtiger: Man wollte dem arglosen Wahlfieber-Trader mal so richtig eins auswischen! Wer dachte, nach 3,8% in 2006 sind die immer noch mindestens 1,01 wert, muss nun an den bekannten Spruch denken, der endet mit: "... und es kam schlimmer ..."

  • RE: Berlin-kleine Parteien (inglien)

    graumüller, 23.07.2011 15:54, Antwort auf #23
    #25

    Es gibt sie wieder, die "GRAUEN PANTHER Deutschland" und diese treten

    nun in Berlin zur Wahl an.

    Die politische Vereinigung wurde im Herbst 2010 gegründet und will das

    Programm und die Ziele der Trude Unruh fortsetzen, insbesondere die

    Arbeit des "Senioren-Schutz-Bundes Graue Panther" unterstützen.Laughing

  • Berlin-kleine Parteien - Klarstellung

    gruener (Luddit), 23.07.2011 21:03, Antwort auf #25
    #26

    was ihr hier schreibt, entspricht nicht ganz der realität.

    der landeswahlausschuss hat am 01.06.2011 entschieden, dass 35 parteien an der wahl im herbst teilnehmen können, darunter:

    • DIE GRAUEN - Generationspartei - DIE GRAUEN
    • Die Violetten - für spirituelle Politik - DIE VIOLETTEN
    • FREIE WÄHLER - FREIE WÄHLER
    • GRAUE PANTHER Deutschland - GPD
    • Rentnerinnen und Rentner Partei - RRP

    keiner der fünf genannten parteien ist es anschließend  geglückt, die bedingungen für die teilnahme an der wahl zu erfüllen, so dass sie nicht zur (landesweiten) wahl zugelassen worden sind.

    für mich ist es weiterhin überraschend, dass drei - graue, freie und rrp - die 2200 unterschriften nicht zusammenbringen konnten. es war also keinesfalls die absicht des teams, hier irgendwen zu verarschen, sondern einfach pech.

    ceterum censeo, dass sich jeder user bei kleinparteienmärkten - wie auch bei allen anderen märkten - vorab genau informiert, bevor er in den handel einsteigt. einfach mal so ins blaue zu traden kann nämlich verdammt schnell in die hose gehen... denn auch mir kann - s. 2. bundesliga - mitunter ein schwerwiegender fehler unterlaufen.

  • RE: Berlin-kleine Parteien - Klarstellung

    graumüller, 24.07.2011 14:11, Antwort auf #26
    #27

    Hallo gruener,

    offensichtlich nicht richtig informiert.

    am 22.07.2011 hat die Landeswahlleiterin die numerische Liste der

    zugelassenen Wahlvorschläge derParteien und Einzelbewerber veröffentlicht.

    siehe unter:

    www.wahlen-berlin.de/.../NommernfolgederWahlvorschläge [wahlen-berlin.de] 

  • RE: Berlin-kleine Parteien - Klarstellung

    Impfen, 24.07.2011 15:12, Antwort auf #27
    #28

    Hallo gruener,

    offensichtlich nicht richtig informiert.

    am 22.07.2011 hat die Landeswahlleiterin die numerische Liste der

    zugelassenen Wahlvorschläge derParteien und Einzelbewerber veröffentlicht.

    siehe unter:

    www.wahlen-berlin.de/.../NommernfolgederWahlvorschläge [wahlen-berlin.de] [wahlen-berlin.de] 

    irgendwie geht der Link ins Nirwana.....

  • RE: Berlin-kleine Parteien - Klarstellung

    gruener (Luddit), 24.07.2011 17:17, Antwort auf #28
    #29

    der korrekte link:

    http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/BE2011/Nummerfolge_der_Wahlvorschlaege.pdf

    ich liege übrigens nicht falsch: die grauen kandidieren nicht für das abgeordnetenhaus. was auf bezirksebene passiert, ist für unsere börse unerheblich.

  • RE: Berlin-kleine Parteien - Klarstellung

    thomas24, 25.07.2011 20:12, Antwort auf #26
    #30

    Hallo Grüner,

    habe mich beim Wahlamt Berlin erkundigt, für wie viel Prozent der Berliner Wahlberechtigten die Familien-Partei

    und die APPD wählbar sind. Hier die Antwort:

    Sehr geehrter Herr ....

    in Berlin gibt es insgesamt 1.726 Wahlbezirken (plus 536 Briefwahlbezirke), 78 Wahlkreise und 12 Bezirke. Insgesamt sind bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus rund 2,481 Mill. Berlinerinnen und Berliner wahlberechtigt und bei der BVV-Wahl 2,664 Mill.
    Die Familienpartei tritt bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus nur im Bezirk Treptow-Köpenick mit Bezirksliste an und steht damit auf allen Zweitstimmzetteln des Bezirkes. Zusätzlich kandidiert sie hier im Wahlkreis 3 mit einem Direktkandidaten und bei der BVV-Wahl ebenfalls nur im  Bezirk Treptow-Köpenick.
    Der Bezirk Treptow-Köpenick hat 120 Wahlbezirke (plus 30 Briefwahlbezirke), 6 Wahlkreise und rund 200 Tsd. Wahlberechtigte bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie 206 Tsd. bei der BVV-Wahl. Die Familienpartei ist damit für rund rund 8,1 % der Wahlberechtigten bei der Abgeordnetenhauswahl wählbar.
    Die APPD tritt nur bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit Bezirksliste an und steht damit auf allen Zweitstimmzetteln des Bezirkes. Zusätzlich kandidiert sie hier im Wahlkreis 5 mit einem Direktkandidaten.
    Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat 92 Wahlbezirke (plus 40 Briefwahlbezirke), 6 Wahlkreise und rund 172 Tsd. Wahlberechtigte bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus sowie 192 Tsd. bei der BVV-Wahl. Die APPD ist damit für rund rund 6,9 % der Wahlberechtigten bei der Abgeordnetenhauswahl wählbar.

    Mit freundlichen Grüßen</a>

    Im Auftrag

    Geert Baasen

    --

    Geert Baasen

    Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

    Anstalt des öffentlichen Rechts

    Leiter der Geschäftsstelle der Landeswahlleiterin Berlin

    Alt-Friedrichsfelde 60

    10315 Berlin

    E-Mail: landeswahlleiterin@wahlen-berlin.de</a>

    Internet: www.wahlen-berlin.de</a>

    Wenn die Familien-Partei berlinweit ein Potential von 2% hätte, würde sie also nur 0,2% erhalten und bei der APPD

    sind kaum 0,1% erreichbar! Diese Parteien hätten sicher unter Sonstige gehört und stören nun unsere Börse. Bitte

    gebe doch wenigsten die Zahlen 8% und 7% bei der Handelsbox, wo die Familienpartei und APPD kurz beschrieben

    wird an.

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