IG-Metall und DGB drehen durch

  • IG-Metall und DGB drehen durch

    sorros, 15.06.2020 00:41
    #1

    Der DGB hat völlig den Realitättssinn verloren. Wenn die IG-Metall und der durchgeknallte Hoffmann sich nicht bald einkriegen, zerstören sie das erfolgreiche korporative Gesellschaftsmodell unseres Landes.

    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/dgb-chef-reiner-hoffmann-warnt-spd-vo r-erstarken-der-afd-a-20a41f9f-2c97-49f8-9afd-4403f5a8d7ac

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    drui (MdPB), 15.06.2020 17:51, Antwort auf #1
    #2

    Der DGB hat seit 1990 60% seiner Mitglieder verloren, demgegenüber steht sogar die SPD blendend da. Die IG Metal und damit die Autolobby beherrscht als größte Einzelgewerkschaft (37%) das Geschehen und so verschläft man seit 30 Jahren alle gesellschaftlichen Themen. Jetzt versucht man wohl, die 10%-Partei SPD als Gewerkschaftspartei zu definieren bzw. zu erpressen, dann müssten die DGB-Mitglieder die Partei aber auch wählen. Man hatte wohl fest damit gerechnet, dass die Kohlepartei auch hier Beton anrührt und eine Steinzeittechnologie bis in alle Unendlichkeit mit Subventionen am Leben erhält. Da ist mit der Wahl der Doppelspitze wohl was schief gelaufen, mit Scholz wäre das nicht passiert.

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    Eckhart, 15.06.2020 18:19, Antwort auf #2
    #3

    Wenn man über Gewerschaftspartei redet, dann kann man die Linken nicht einfach ignorieren. Immerhin sind seinerzeit ordentliche Anteile des SPD-Gewerkschaftsflügels ausgetreten und haben mit Oskar die WASG gegründet, die dann wiederum zur Linken fusionierte.

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    sorros, 15.06.2020 19:23, Antwort auf #3
    #4

    Inhaltlich habe ich ja durchaus ein gewisses Verständnis für die Forderung die Umstellung von Verbrennern auf neuste klimatechnisch sehr viel bessere Technik zu fördern.
    Deshalb habe ich ja auch Winfried Kretschmann's Vorstoß unterstützt.
    Aber hier geht es nicht um Klima- sondern um Gesellschaftspolitik.
    Die Gewerkschaften und die Automobilmanager haben nicht inhaltlich argumentiert, sondern auf Seilschaften gesetzt.
    In altgewohnter Arroganz haben sie ihren "Befehlsempfängern" in der Politk nur ein wenig ökonomisch begründete Anweisungen zu geben versucht.
    Aber so funktioniert das heute nicht mehr.
    Politik muß ihre Handlungen inhaltlich begründen und kann auf Lobbywünsche nur eingehen, wenn diese selbst gut begründet sind. Da gab es nicht den Ansatz eines Versuchs.
    Deshalb hat diese Arroganz nicht funktioniert.
    Und nun?
    Nun gehen die Akteure nicht etwa in sich und denken über ihre Fehler nach.
    Nein, sie schlagen im selben unangemessenen Tonfall um sich und drohen mit der Destabilisierung der Demokratie.
    Das ist unerträglich und wird nichts Positives erreichen.
    Es schwächt ihre Akzeptanz und schadet unseren demokratischen Strukturen.
    Es ist höchste Zeit, daß die nächste Generation in Gewerkschaften und Konzernen, die Altvorderen zügig entsorgt.

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    SeppH, 15.06.2020 19:29, Antwort auf #4
    #5

    Wie seid ihr denn drauf? Mir soll es ja recht sein, wenn die Arbeiter AfD wählen, was sowieso schon viel passiert. Aber je mehr sich die SPD von deren Interessen entfernt, desto weniger kehren diese Wähler zurück. Die Linke ist keine Alternative, da es sich hier um die Partei der Faulen und gerade nicht der Arbeiter handelt.

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    Wolli, 15.06.2020 20:01, Antwort auf #4
    #6

    In altgewohnter Arroganz haben sie ihren "Befehlsempfängern" in der Politk nur ein wenig ökonomisch begründete Anweisungen zu geben versucht.
    Aber so funktioniert das heute nicht mehr.

    Mich hat überrascht, daß es nicht funktioniert hat. Ich hätte fix angenommen, daß es neben der Lufthansa auch ein paar Milliarden für die Autoindustrie geben würde.

  • RE: IG-Metall und DGB drehen durch

    drui (MdPB), 16.06.2020 01:04, Antwort auf #6
    #7

    Mich hat überrascht, daß es nicht funktioniert hat. Ich hätte fix angenommen, daß es neben der Lufthansa auch ein paar Milliarden für die Autoindustrie geben würde.

    Gab es doch. Wenn die MWSt.-Senkung etwas bringt, dann für den Kauf 30 000 bis 70 000€ teurer Autos und nicht für eine 1€-Tütensuppe. Dazu (zu) hohe Kaufprämien für Elektro- und Scheinelektroautos (insbesondere bei Dienstautos) und der staatliche Ausbau der Elektrotankstellen. Keinem Arbeiter ist geholfen, wenn ein paar tausend Autokäufe ein bis zwei Jahre vorgezogen werden. Der deutschen Autoindustrie geht es so gut, dass sie problemlos Dividenden und Boni zahlen und auch noch Milliarden an Strafe an den US-Staat. Das eklatante Versagen z.B. bei VW ist zu einem großen Teil auch die Verantwortung des Betriebsrates und der Gewerkschaften, die regieren da ja im Vorstand mit. Von Verantwortungsbewusstsein keine Spur, aber jammern können sie gut.

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