Stuttgart

Beiträge 1 - 10 von 23
  • Stuttgart

    SeppH, 21.06.2020 12:34
    #1

    Weiß jemand, was da los ist? Machtdemonstration von Moslems/Arabern, von Linksextremen oder eine Mischung von beidem?

  • RE: Stuttgart und die in Teilen faschistoide taz

    SeppH, 21.06.2020 22:28, Antwort auf #1
    #2

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article210038591/Polizisten-verschmaeht- Seehofer-will-taz-Kolumnistin-anzeigen.html

    Klasse! Vielleicht bekommt diese in Teilen faschistoide Tageszeitung mit drei Buchstaben dadurch endlich einmal etwas Gegenwind.

  • RE: Stuttgart und die in Teilen faschistoide taz

    gruener (Luddit), 22.06.2020 01:21, Antwort auf #2
    #3

    satire, die der zensor versteht, wird zurecht verboten - karl kraus.

    ******

    daneben ein alter spontispruch: polizisten sind wie schnittlauch. innen hohl und treten meist in bündeln auf. - damit der olle horst mich nicht auch noch verklagt: ich habe lediglich dokumentiert, nicht etwa eine persönliche meinung geäußert.

    verkneifen kann ich mir außerdem nicht die anmerkung:

    eine verantwortliche der taz einst zu mir - sinngemäß: nein, wir wünschen keine wahlbörse. ein solches projekt könnte das seriöse erscheinungsbild unser zeitung in frage stellen.

    der gute, alte karl hätte vermutlich noch egänzend angefügt: die not kann jede frau zur taz-kolumnistin machen, aber nciht jeden mann zum callboy. (das kraus'sche zitat im original: die not kann jeden mann zum journalisten machen, aber nicht jede frau zur prostituierten)

  • RE: Stuttgart und die in Teilen faschistoide taz

    SeppH, 22.06.2020 01:43, Antwort auf #3
    #4

    Die Frage ist doch, welchen Typ Gesellschaft sich all die Polizeikritiker wünschen. Soll die Polizei abgeschafft werden und das Faustrecht gelten? Welche Überlebenschance haben die körperlich eher schwachen Veganer in dieser Dystopie?

  • RE: Stuttgart und die, wie meist, belanglose TAZ

    sorros, 22.06.2020 09:25, Antwort auf #3
    #5

    daneben ein alter spontispruch: polizisten sind wie schnittlauch. innen hohl und treten meist in bündeln auf. -

    Ich habe damals, in den späten 60ern und frühen 70ern, noch deutlich Schlimmerers gehört, gelesen, gesehen, gesungen und gerufen.
    Aber das war bevor ich als Erwachsener über Gesellschaft nachgedacht habe.
    Ich habe mich furchtbar erschreckt, als mir klar wurde zu welchen Blutbädern, das was wir (ich) so bedenkenlos gedacht und  geschwätzt haben, hätte führen können.
    Und natürlich hatten wir auch die ganzen feinziselierten Differenzierungen der Gewaltanwendung drauf.
    Aber:
    Es gibt keine sinnvolle qualitative Differenzierung bei Marodieren, Zerstören und Gewaltanwendung.
    Da muß mit aller Härte, das Gewaltmonopol des Staates durchgesetzt werden.
    Denn das Gewaltmonopol des Staates ist die einzige Gewähr für freiheitliches, friedliches Zusammenleben.
    Aber:
    Das Gewaltmonopol des Staate lässt sich auch nur dann vollständig rechtfertigen, wenn der Staat und damit die Polizei, sich strengstens an die Menschenrechte, die Bürgerrechte und die eigenen Gesetze hält.
    Tut er das nicht müssen die demokratischen Institutionen das erzwingen.
    Erst wenn die demokratische Kontrolle nicht funktioniert, darf und muß über das Widerstandsrecht nachgedacht erden.

  • Die guten Rechten

    SeppH, 22.06.2020 11:28, Antwort auf #5
    #6

    daneben ein alter spontispruch: polizisten sind wie schnittlauch. innen hohl und treten meist in bündeln auf. -

    Ich habe damals, in den späten 60ern und frühen 70ern, noch deutlich Schlimmerers gehört, gelesen, gesehen, gesungen und gerufen.
    Aber das war bevor ich als Erwachsener über Gesellschaft nachgedacht habe.
    Ich habe mich furchtbar erschreckt, als mir klar wurde zu welchen Blutbädern, das was wir (ich) so bedenkenlos gedacht und  geschwätzt haben, hätte führen können.
    Und natürlich hatten wir auch die ganzen feinziselierten Differenzierungen der Gewaltanwendung drauf.

    Genau das ist der Kernunterschied zu den neuen Rechten, den die Mainstreampresse versucht, unter den Tisch fallenzulassen: Die neuen Rechten halten sich an Gesetze (Neonazis à la S. Ernst nehme ich bewusst aus) und wenden keine Gewalt an. Es ist erstaunlich und traurig zugleich, wie sehr die weite Öffentlichkeit immer noch glaubt, die Linken seien im Wesentlichen Menschenfreunde und die Rechten seien Monster.

  • RE: Stuttgart und die, wie meist, belanglose TAZ

    drui (MdPB), 22.06.2020 12:04, Antwort auf #5
    #7

    Da muß mit aller Härte, das Gewaltmonopol des Staates durchgesetzt werden.

    Dann müssen wir ja nur noch klären, was "mit aller Härte" bedeutet. Erschießen, erwürgen, verbrennen? Oder reichen prügeln, Gummigeschosse in die Augen, Taser und Tränengas? Wenn es keine Differenzierung beim "Marodieren" geben soll, ist dieser Punkt ja nicht ganz unerheblich. Sollte man als friedlicher Demonstrant räumlich nah zu "Marodierenden" steht, darf man dann auch legal und im Sinne des staatlichen Gewaltmonopols die härteste aller harten Härten spüren?

    Edit: Den letzten Satz habe ich gestrichen, weil Du ja noch relativiert hast. Man hört gerade viele Politiker, sie sich von der Emotion statt vom Hirn leiten lassen und kleine Diktatoren spielen wollen. Vielleicht sollte man erst mal mehr Infos abwarten, was wirklich passiert ist und warum. Grundlose Gewalt in dem Umfang wäre doch sehr ungewöhnlich.

  • RE: Stuttgart und die, wie meist, belanglose TAZ

    SeppH, 22.06.2020 13:00, Antwort auf #7
    #8
    Grundlose Gewalt in dem Umfang wäre doch sehr ungewöhnlich.

    Sagst du das auch bei Gewalttaten von Neonazis?

  • RE: Stuttgart und die, wie meist, belanglose TAZ

    sorros, 22.06.2020 13:55, Antwort auf #7
    #9

    Da muß mit aller Härte, das Gewaltmonopol des Staates durchgesetzt werden.

    Dann müssen wir ja nur noch klären, was "mit aller Härte" bedeutet. Erschießen, erwürgen, verbrennen? Oder reichen prügeln, Gummigeschosse in die Augen, Taser und Tränengas? Wenn es keine Differenzierung beim "Marodieren" geben soll, ist dieser Punkt ja nicht ganz unerheblich. Sollte man als friedlicher Demonstrant räumlich nah zu "Marodierenden" steht, darf man dann auch legal und im Sinne des staatlichen Gewaltmonopols die härteste aller harten Härten spüren?

    Die notwendige Härte um das jeweils kurzfristig zu beenden und die nicht beteiligten Bürgerinnen und Bürger und ihr Eigentum zu schützen.
    Als friedlicher Demonstrant sollte man sich sichtbar und räumlich distnzieren.
    Im vorliegende Fall ging es aber nicht um Demonstrationen, sondern um die Solidarisierung gegen eine Polizeikontrolle.
    Wer das tut ist kein Demonstrant sondern ein Krimineller. Denn ob die Kontrollierten Kriminelle sind weiß man nicht, daß es die Angreifer auf die Polizisten sind hingegen schon.
    Es geht in letzter Zeit oft um Angriffe auf Helfer, Feuerwehrleute, Ärzte, Sanitäter. Das muß unterbunden werden und wenn Dir das nicht passt und du da im Weg stehen willst, dann hol Dir gerne Deine wohlverdienten Prügel ab.

  • Die verlogenen Rechten

    sorros, 22.06.2020 14:45, Antwort auf #6
    #10

    Genau das ist der Kernunterschied zu den neuen Rechten, den die Mainstreampresse versucht, unter den Tisch fallenzulassen: Die neuen Rechten halten sich an Gesetze

    Die neuen Rechten tun so, als ob sie sich an die Gesetze halten.
    Sie warten auf den Tag an dem sie mächtig genug sind ihre Gegner in Gefängnis zu stecken oder zu liquidieren.
    Sie wollen wie Adolf Hitler die Demokratie mit den mitteln der demokratie zerstören um eine mörderische Gesinnungsdiktatur zu errichten.
    Da sie ja auch ihre dümmeren Anhänger bei der Stange halten müssen, laasn sie das immer wieder in ihren Reden aufblitzen.
    Der Rechtsstaat muß mit seinem Gewaltmonopol beide radikalen Lager unter Kontrolle halten.
    Dabei darf er nicht zimperlich sein.

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