South Carolina Republican Primary 2012

Beiträge 1 - 10 von 49
  • South Carolina Republican Primary 2012

    Wanli, 17.12.2011 20:00
    #1

    South Carolina ist natürlich ein Muss-Markt, seit 1980 war der Gewinner hier letztendlich auch der Präsidentschaftskandidat. Allerdings ist der Handel momentan noch sehr spekulativ; während Iowa und New Hampshire traditionell recht unterschiedlich abstimmen (obwohl das Ergebnis der ersten Wahl die zweite natürlich auch schon beeinflusst), ist das in South Carolina etwas anders. Hier mal die Umfragezahlen vom Dezember 2007; der schlussendliche Gewinner John McCain lag damals in allen Erhebungen zwischen dem dritten (in einer Erhebung) und dem fünften Platz:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Opinion_polling_for_the_Republican_Party_presidenti al_primaries,_2008#South_Carolina

    Wer da jetzt schon massiv auf ein Pferd setzt, der zockt. Was natürlich auch ganz reizvoll sein kann...

    News zum Staat hier (der letzte Eintrag ist allerdings vom 6.12. - South Carolina steht momentan einfach noch nicht so im Focus).

    http://www.politico.com/2012-election/south-carolina/

    Zu bedenken ist ebenfalls, dass es wohlmöglich nicht alle Kandidaten bis hierher schaffen werden.

  • South Carolina Republican Primary 2012: Umfrage

    Wanli, 06.01.2012 20:32, Antwort auf #1
    #2

    Die erste Erhebung nach Iowa (Rasmussen):

    1. Mitt Romney 27%

    2. Rick Santorum 24%

    3. Newt Gingrich 18%

    4. Ron Paul 11%

    5. Rick Perry 5%

    6. Jon Huntsman 2%

    http://gop12.thehill.com/2012/01/south-carolina-romney-edges-santorum.html

    Eine Bestätigung der Aussage im ersten Post: Santorum war vor zwei Monaten noch bei einem Prozent in diesem Staat. Aber Umfragen in South Carolina vor den Vorwahlen von Iowa und New Hampshire sind Zeitverschwendung...

  • South Carolina Republican Primary 2012: Umfragen & Gedanken

    Wanli, 06.01.2012 23:46, Antwort auf #2
    #3

    CNN:

    Romney 37

    Santorum 19

    Gingrich 18

    Paul 12

    Perry 5

    http://swampland.time.com/2012/01/06/timecnnorc-poll-romney-storms-ahead-in-sout h-carolina/?iid=sl-main-lede

    South Carolina ist bekannt für seine erbitterten und hinterhältigen Wahlschlachten - unvergessen George W. Bushs Sieg über John McCain im Jahr 2000: McCain wurde kurz vor den Primaries anonym ein uneheliches Kind mit einer Schwarzen angedichtet. Hier kann also noch was passieren.

    Aber wenn das Ergebnis in diesem (für Romney als schwierig geltenden) Staat wirklich so ausfällt wie in der CNN-Umfrage, dann ist der Drops mMn gelutscht.


    EDIT: Eine dritte Umfrage von ARG (eine lausige Firma, deshalb prinzipiell mit Vorsicht zu genießen):

    Romney 27

    Santorum 24

    Gingrich 18

    Der Artikel mit diesen Zahlen (von der gar nicht lausigen TNR) merkt an:

    The numbers jump around, but they all point overwhelmingly to the same conclusion: The only way Romney is going to lose South Carolina—and therefore earn himself a bona fide fight—is if the Santorum-Gingrich vote gets consolidated. The two men’s combined support either equals or far surpasses Romney’s in each poll.

    Now, given their respective performances in Iowa, it’s pretty unlikely that Gingrich is going to peel away Santorum’s supporters. But Santorum could certainly peel away Gingrich’s. The way he does that is by finishing firmly ahead of the other non-Romney candidates in New Hampshire.

    Romney isn’t going to get a boost out of New Hampshire regardless of his margin of victory there, since he’s the frontrunner and basically lives in the state. But Santorum will definitely get a boost if he exceeds expectations and firmly establishes himself as the Romney alternative.

    If, on the other hand, Santorum can't separate himself from Gingrich or Huntsman in New Hampshire, it's game over in South Carolina, both for him and everyone else not named Mitt.

    http://www.tnr.com/blog/the-stump/99336/new-sc-numbers-show-it%E2%80%99s-all-abo ut-nh

    Ich denke, das stimmt. Nate Silver von 538 hatte angezweifelt, ob es wirklich eine gute Entscheidung Santorums sei, in New Hampshire im Gegensatz zu Gingrich und Perry Wahlkampf zu machen, er solle sich lieber auf South Carolina konzentrieren. Ich glaube, hier liegt er falsch und TNR richtig: Santorum braucht ein (relativ) starkes Ergebnis in New Hampshire, um die Romney-Gegner in South Carolina zu überzeugen, dass er der Kandidat der Wahl ist und nicht Gingrich oder gar Perry.

    Die Strategie Gingrichs und Perrys bedeutet immerhin, dass Santorum der einzige Sozialkonservative ist, der derzeit in New Hampshire unterwegs ist - und durchaus beachtet wird:

    http://www.politico.com/blogs/burns-haberman/2012/01/remainders-advice-109912.ht ml


    Wanlis Tipp:

    Wer drauf setzt, dass Santorum auch in New Hampshire auf einen respektablen zweiten Platz kommt, während Gingrich hinter Paul und Huntsman Fünfter wird, sollte auch in SC auf den ehemaligen Senator setzen.

    Wer glaubt, dass Romney Erster, Paul Zweiter wird und Gingrich und Santorum dahinter mehr oder weniger auf Augenhöhe durchs Ziel gehen, der ist vielleicht mit Romney-Aktien besser bedient.

    Wer annimmt, dass sich Romney, Gingrich und Santorum in den nächsten Wochen derart zerfetzen werden, dass Perry als einzige aufrecht stehende konservative Alternative (mit einem hübschen Sümmchen Geld für den Wahlkampf) übrig bleibt, kann (bei den derzeit günstigen Preisen) auf den Texaner setzen.

    Wer an einen Huntsman-Platz auf dem Treppchen (und damit an den Lohn harter Arbeit) glaubt, der kann in South Carolina die Anderen kaufen...

    http://www.washingtonpost.com/blogs/the-fix/post/new-hampshire-and-the-battle-fo r-second-place/2012/01/06/gIQAIsVJfP_blog.html

  • South Carolina Republican Primary 2012: Einführung

    Wanli, 13.01.2012 00:00, Antwort auf #3
    #4

    New Hampshire war ziemlich lahm, aber in South Carolina steht uns vielleicht eine aufregendere Schlammschlacht ins Haus - allein schon deshalb, da der Staat einen Ruf als Ort wirklich dreckiger Wahlschlachten zu verteidigen hat und hier das Motto für diverse Kandidaten wohl "Death or Glory" heißt:

    South Carolina is never lame — more like lacerating and lowdown, vituperative and vicious, and at times even vile. From giving birth to Lee Atwater to the nasty smear campaigns against John McCain in the 2000 Republican primary and the race-freighted explosions in the 2008 Democratic contest, the state’s political culture is at once famously wide open and notoriously dank and dirty. The next nine days are likely to offer more of the same, if for no other reason than the increasing desperation of Romney’s rivals, for all of whom South Carolina may be effectively a last stand.

    Eine kleine Übersicht über die politische Topographie des Staates, bekannt für seine Unternehmensfreundlichkeit (kein guter Platz für Gewerkschaften), die hohe Konzentration von Evangelikalen (vor vier Jahren etwa 60% der republikanischen Vorwähler, vergleichbar mit Iowa), eine starke Tea-Party-Bewegung (einer der Senatoren des Staates und die meisten Abgeordneten im Repräsentantenhaus bekennen sich emphatisch zur Bewegung) und eine hohe Konzentration von Militärpersonal, aktivem wie pensioniertem:

    http://nymag.com/daily/intel/2012/01/south-carolina-looks-lacerating-and-lowdown .html

    Dort auch die folgende Einschätzung der Attacken von Gingrich und Perry auf Romney und Bain Capital: Hier (und auch in Florida und Nevada, den nachfolgenden Vorwahlstaaten) sei die Arbeitslosigkeit deutlich höher als in Iowa und New Hampshire, Attacken auf Investmentfirmen, die gigantische Profite aus Firmen zögen, die sie erst kauften und dann ausweideten, seien hier eventuell vielversprechender.

    The presumption behind this line of attack is that South Carolina — and Florida and Nevada, the sites of the following two contests — will prove more fertile ground for such appeals than Iowa or New Hampshire. And, no doubt, the economic situation in the first-in-the-South primary state is grim, with an unemployment rate of 9.9 percent, a manufacturing base that has shrunken by a third in the past decade, and a landscape dotted with empty storefronts and shuttered mills. (For the record, the jobless rates in Iowa and New Hampshire are 5.7 and 5.2 percent, respectively; in Florida, 10 percent, and in Nevada, a whopping 13 percent.)

  • South Carolina Republican Primary 2012: Umfragen galore

    Wanli, 15.01.2012 22:07, Antwort auf #4
    #5

    Freitag veröffentlicht: PPP

    Romney 29

    Gingrich 24

    Paul 15

    Santorum 14

    Perry 6

    Unentschlossen 6

    Huntsman 5

    Roemer 1


    Samstag: New Frontier Strategy

    Romney 32

    Gingrich 23

    Santorum 14

    Unentschlossen 12

    Paul 10

    Perry 6

    Huntsman 4

    http://www.politico.com/2012-election/presidential-polls/south-carolina/south-ca rolina-gop-primary/


    Samstag: Reuters / Ipsos

    Romney 37

    Santorum / Paul 16

    Gingrich 12

    http://www.jpost.com/Headlines/Article.aspx?id=253637


    Eine große Bandbreite an Zahlen; vielleicht hilft da ja das 538-Stimmungsbild (verschiedene Umfragen zusammengematscht):

    Romney 31,5

    Gingrich 23,6

    Paul 16,7

    Santorum 14,7

    Perry 7,3

    Huntsman 5,1

    http://elections.nytimes.com/2012/fivethirtyeight/primaries/south-carolina

  • South Carolina Republican Primary 2012: Umfrage

    Wanli, 17.01.2012 15:08, Antwort auf #5
    #6

    Romney 33

    Gingrich 22

    Santorum 14

    Paul 12

    Perry 6

    Huntsman 4 (er ist mittlerweile raus)

    http://politicalwire.com/archives/2012/01/17/romney_holds_double-digit_lead_in_s outh_carolina.html

  • South Carolina Republican Primary 2012: Umfrage

    Wanli, 17.01.2012 21:02, Antwort auf #6
    #7
  • South Carolina Republican Primary 2012: Palin für Gingrich

    Wanli, 18.01.2012 13:16, Antwort auf #7
    #8

    Und diesmal geht es tatsächlich um Sarah Palin. Eine ganz traditionelle Wahlempfehlung gab sie nicht ab, sagte nicht, sie halte Gingrich für den besten Kandidaten. Aber sie sagte, sie würde - wenn sie dort wohnte - ihn am Samstag in South Carolina wählen, um ein allzu schnelles Ende des Vorwahlprozesses und eine vorschnelle Krönung (Romneys) zu verhindern:

    If I were a South Carolinian, though -- and each one of these primaries and caucuses are different, Sean -- I want to see this thing continue, because iron sharpens iron.

    .... If I had to vote in South Carolina, in order to keep this thing going, I'd vote for Newt, and I would want this to continue -- more debates, more vetting of candidates.

    http://gop12.thehill.com/2012/01/palin-would-vote-for-newt-in-south.html

    So, mal sehen - am Wochenende warben etwa hundert Gallionsfiguren der christlichen Rechten für Santorum, jetzt macht sich Sarah in einer Hochburg der Tea-Party-Bewegung für Newt stark. Wieviel Einfluss haben die Christenfundis auf der einen und Sarah auf der anderen Seite noch? Kann die ein oder andere Partei dem mittlerweile wohl klar auf Romney eingeschworenen Partei-Establishment die Stirn bieten? Für alle Beteiligten steht ihre Reputation als einflussreiche Mover und Shaker auf dem Spiel, ich bin gespannt.

  • schade für Gingrich

    ronnieos, 18.01.2012 13:35, Antwort auf #8
    #9

    schade für Gingrich

    Mit dem Makel einer Empfehlung von Palin leben zu müssen. Dabei hat  er es schwer genug

  • RE: schade für Gingrich

    Wanli, 18.01.2012 13:58, Antwort auf #9
    #10

    Gingrich macht mir einen hinreichend schmerzfreien Eindruck, um mit dieser Schmach leben zu können... Smile

Beiträge 1 - 10 von 49

Kauf dir einen Markt!

» Mehr erfahren

30.645 Teilnehmer » Wer ist online

Erlesenes für das politische Ohr

Kommende Wahlen

In den nächsten Wochen und Monaten finden u.a. folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen werden (voraussichtlich) Märkte aufgesetzt:

Wahltermine 2025 / 2026

(Hinweis: Links verweisen stets auf Wahlfieber.de - identischer Login)

    2. Halbjahr 2025

    • Deutschland
    • Kommunalwahlen NRW
    • -
    • Österreich / Schweiz
    • eidgenössische Volksabstimmungen
    • kantonale Wahl in Jura
    • Europa
    • Parlamentswahl Tschechien
    • Parlamentswahl Niederlande
    • Parlamentswahl Norwegen

    • Weltweit
    • Parlamentswahl Argentinien
    • Wahlen in USA

    Sonstiges

    • ...

    In Vorbereitung für 2026

      1. Halbjahr
      • Landtagswahlen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen
      • Schweiz: kantonale Wahlen u.a. in Bern
      • Gemeinderatswahl St. Pölten
      • Europa: Parlamentswahlen Schottland, Ungarn, Wales
      • Fußball WM
      • weiteres folgt...
        2. Halbjahr
        • Midterm elections USA
        • Landtagswahlen Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern
        • Gemeinderatswahl Graz
        • Europa: Parlamentswahlen Dänemark, Russland, Schweden
        • Weltweit: Knesset-Wahl Israel - Parlamentwahlen Brasilien, Neuseeland
        • weiteres folgt...

        Wie funktioniert das?

        So trägst du mit deinem Wissen zur Prognose bei » Mehr im Infocenter

        Fehler gefunden? Feedback?

        Fehlermeldungen und Feedback bitte per E-Mail an: help@wahlfieber.com