Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

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  • Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    hergey, 02.10.2005 21:22
    #1
    Dass die SP vorne liegt, haben die unfragen auch gewusst - wir wäre am Schluss ja fast noch umgefallen. Das SP-Ergebnis haben wir um gut 4% verfehlt. Einigermaßen gepasst hat eigentlich nur der FP-Wert.

    Woran liegt's? Und was kann man tun, um im Burgenland und in Wien besser zu liegen?
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    britta (洋鬼子), 02.10.2005 21:34, Reply to #1
    #2
    nix - denn dann müßtest die Wettervorhersagen auch ins Spiel einbeziehen. Die wirken sich zuweilen nicht unerheblich auf die Wahlbeteiligung aus - und die machts meistens aus!
    Es ist nun mal so geworden - die Fronten im alten Sinn gibts nicht mehr und die Stimmungsschwankungen haben wir glaub ich zumindest nicht schlechter hingekriegt als die Umfragen -- obwohl bei denen sicher mehr geschummelt worden ist als bei uns....
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    gortner, 02.10.2005 22:01, Reply to #1
    #3
    > Dass die SP vorne liegt, haben die unfragen auch gewusst - wir wäre am
    > Schluss ja fast noch umgefallen. Das SP-Ergebnis haben wir um gut 4%
    > verfehlt. Einigermaßen gepasst hat eigentlich nur der FP-Wert.
    >
    > Woran liegt's? Und was kann man tun, um im Burgenland und in Wien besser zu
    > liegen?

    Am gezielten raufzocken kleiner Werte. Mit realem Geld wuerde das keiner machen. Das drueckt automatischen die teuren Aktien (in dem Fall SP und VP)
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    asterix (metasystix), 02.10.2005 22:01, Reply to #1
    #4
    Die Dresden Prognose ist ja noch viel schlechter:

    Partei Bid Wert Ask
    CDU 25.14 30.90 32.00
    FDP 4.99 7.85 7.85

    Hochrechnung ZDF - Zweitstimme:
    CDU 23,1
    FDP 18,2




  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    britta (洋鬼子), 02.10.2005 22:08, Reply to #3
    #5
    erstens hat mir das Finanzministerium seinerzeit klipp und klar erklärt - mit Geldeinsätzen wären Wahlbörsen Glücksspiele und ergo dessen verboten(drum darfst auch in D nur mit deutschem Konto mitspielen als Ösi!) und zweitens - das ist ja hier keine wissenschaftliche Prognose, sondern gewissermaßen eine Populärbeschäftigung mit leicht prophetischem Nebeneffekt ......und dafür ist es gar nicht sooooo schlecht. Nicht schlechter als alle Umfragen - vor allem, weil diese wesentlich flexibler sein können - bring du mal 2 Tage vor Schluß noch ein völlig falsch eingeschätztes und zusammengestoppeltes Depot an den Mann ...und selbst wenn, na dann machst halt nicht du die Abweichung aus, sondern der schwachsinnige Käufer ...am Gesamtstand wirds net viel ändern.....

    Und dann - aber echt: Wäre heute besseres Wetter gewesen, glaubst, dann wäre das Ergebnis genauso ausgefallen? Traust dich da wirklich jetzt so konkret ja sagen?
  • Hergey, sei nicht so kritisch!

    Birnstingl, 02.10.2005 23:36, Reply to #1
    #6
    Ich denke, dass du immer noch zu sehr dem Instrument der Wahlbörse vertraust. Letztlich lassen sich die meisten TraderInnen von den Ergebnissen der Meinungsumfragen beeinflussen.
    Dies gilt in noch viel stärkerem Ausmaß für das Dresden-Ergebnis, bei dem etwas eine Rolle gespielt hat, mit dem wir nicht rechneten:
    Die CDU hatte es vor allem darauf abgesehen, das Direktmandat zu erringen (was auch klar gelungen ist). Wenn sie aber bei den Zweitstimmen gut abgeschnitten hätte, musste sie aufgrund der Wahlarithmetik damit rechnen, ein Mandat zu verlieren. Und so haben viele Schwarze mit ihrer Zweitstimme die FDP gewählt, was zu deren extrem gutem Ergebnis geführt hat.
    Was das Burgenland und Wien betrifft, können wir, fürchte ich, nichts tun. Solange z. B. im Burgenland die ÖWB bei 4 Prozent liegt (was aktientechnisch durchaus verständlich und sinnvoll ist), machen wir uns politisch immer lächerlich.
    Allerdings glaube ich, dass etwa das burgenländische Ergebnis wesentlich leichter zu prognostizieren sein wird als das steirische.
    Und was Wien betrifft, schreien ja jetzt bereits diverse Leute aus der PROVINZ herum, die SPÖ würde 55 Ex schaffen!
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    gruener (Luddit), 02.10.2005 23:44, Reply to #1
    #7
    > Dass die SP vorne liegt, haben die unfragen auch gewusst - wir wäre am
    > Schluss ja fast noch umgefallen. Das SP-Ergebnis haben wir um gut 4%
    > verfehlt. Einigermaßen gepasst hat eigentlich nur der FP-Wert.
    >
    > Woran liegt's? Und was kann man tun, um im Burgenland und in Wien besser zu
    > liegen?

    verglichen mit der verdammt guten prognose für die bundestagswahlen lagen wir wohl dieses mal voll daneben. ein wenig liegt dies m.e. auch an den andauernden manipulationen...

    ich zitiere zum schluss mal aus der pressemitteilung zur brd-wahl von bdf-net:

    Ausgezeichnete Prognose der deutschen Bundestagswahlen

    Der Wahlausgang in Deutschland bot den Händlern an der Wahlfieber-Wahlbörse keine wirklichen Überraschungen. Seit der zweiten September-Woche sahen diese nämlich - im Gegensatz zu den Umfrageinstituten - die CDU/CSU deutlich unter 40% (35, 2% laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis) und die SPD bei gut 34% (34,3%). Auch bei den kleineren Parteien lag die Händler-Prognose nahe am realen Endergebnis: So lag die Linkspartei in der letzten Wahlwoche durchschnittlich bei 8,6% (8,7%), die Grünen bei 7,7% (8,1%) und die sonstigen Parteien bei 3,9% (3,9%). Lediglich der Erfolg der kurzfristigen Zweitstimmenkampagne der FDP zu Lasten der CDU/CSU wurde von den Tradern unterschätzt.



  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    gruener (Luddit), 03.10.2005 00:08, Reply to #4
    #8
    > Die Dresden Prognose ist ja noch viel schlechter:
    >
    > Partei Bid Wert Ask
    > CDU 25.14 30.90 32.00
    > FDP 4.99 7.85 7.85
    >
    > Hochrechnung ZDF - Zweitstimme:
    > CDU 23,1
    > FDP 18,2
    >
    die dresden-prognose wird besser sein - sie wird m.e. nur bei der cdu und fdp stark abweichen. ursache: das taktische verhalten der cdu-wähler (zweitstimme fdp) wurde hier wie schon bei der gesamtbundestagswahl zu wenig berücksichtigt.
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    hergey, 03.10.2005 00:31, Reply to #5
    #9
    Ja. Gegen den Trend hat die Wahlbeteiligung heute zugenommen. Das kann man nicht allein aufs Wetter zurückführen, sondern das hängt damit zusammen,dass alle gewusst haben, dass es um etwas geht. Daher wäre auch bei Schönwetter kaum eine niedrigere Wahlbeteiligunggewesen - und daher auch kaum ein anderes Ergebnis.

    Ich weiß, dass Du nichts von Demokratie hältst und daher Wahlergebnisse gern als zufällig darstellst - aber Du liegst auch damit falsch.
  • Re: Auf die Prognose brauche wir uns nichts einbilden

    britta (洋鬼子), 03.10.2005 00:32, Reply to #8
    #10
    zu wenig berücksichtigt ist gut - bei uns gibts sowas nicht, wie sollten die hauptsächlich österr. Spieler sowas automatisch berücksichtigen?
    Bei uns gibts Vorzugsstimmen einzelner Kandidaten, die man bei Bezirkswahlen zb direkt reinwählen kann, auch wenn man an sich eine andere Partei wählt - bei der NR-Wahl ist mir sowas nicht bekannt, da gibts zwar auch Vorzuigsstimmen, aber immer für den der Partei, die man wählt - oder die Parteistimme fällt auf die Partei, der der Vorzugskandidat angehört, wenn mans nicht extra ankreuzt - das ist aber schon alles...
    Oder kennt wer noch was? Bei nationalen ö. Wahlen jetzt als Vergleich zur Deutschlandwahl!
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Märkte und Wahltermine im
März 2012

Im laufenden Monat finden folgende Wahlen und Abstimmungen statt – zu allen Terminen sind eigene Märkte aufgesetzt worden:

  • 06.03. Super Tuesday in den USA
  • 06.03. GOP-Vorwahlen in Ohio
  • 06.03. GOP-Vorwahlen in Virginia
  • 10.03. Parlamentswahl in der Slowakei
  • 11.03. kantonale Wahlen in der Schweiz: Schwyz, St. Gallen, Uri, Waadt
  • 11.03. Volksabstimmung in der Schweiz
  • 13.03. GOP-Vorwahlen in Mississippi
  • 17.03. GOP-Vorwahlen in Missouri
  • 18.03. Bundespräsidentenwahl
  • 20.03. GOP-Vorwahlen in Illinois
  • 24.03. GOP-Vorwahlen in Louisiana
  • 25.03. Landtagswahl im Saarland

neue / kommende Märkte

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  • Bürgermeisterwahl in Innsbruck
  • Landtagswahl in Schleswig-Holstein
  • Parlamentswahl in Griechenland
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  • Präsidentschaftswahl in Frankreich
  • kantonale Wahlen in der Schweiz: Thurgau
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